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Wohin geht Brandenburg?

Ministerpräsident Dietmar Woidke beim Grübeln.
Ministerpräsident Dietmar Woidke beim Grübeln.

Das Bild zur 26. Bundesversammlung der Deutsch-Polnischen Gesellschaften sagt vieles. Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Beauftragter der Bundesregierung für deutsch-polnische Angelegenheiten, betont hier die Öffnung der inneren Grenzen.

Was für ein Geist weht in der preußischen Metropole?

 

Der ehemalige und beliebte Ministerpräsident Matthias reichte sich Ende Oktober mit dem Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs und dem machtvollen einstigen EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber die Hand zum Wiederaufbau des Turmes der bedeutenden Garnisonkirche, ein Symbol der Macht in Brandenburg. 

 

Der russische Botschafter in Deutschland, Wladimir M. Grinin, sagte, die Garnisonkirche sei eng mit der Geschichte Russland und dem Schicksal Europas verbunden. Hier hätten der russische Zar Alexander I. und der preußische König Friedrich Wilhelm III. geschworen, den Eroberungszug Napoleons zu stoppen.

 

Internationaler Charakter, ohne den amtierenden Ministerpräsidenten.

 

Aber ganz Brandenburg und auch Deutschland blickt nach der gescheiterten Kreisgebietsreform morgen auf die Regierungserklärung von Dietmar Woidke. Die Regierung steht absolut hinter ihm, die Opposition fordert Neuwahlen.

 

Aber gibt es eine Alternative?

 

Ein spannender Tag morgen in Potsdam

 

Beitrag und Fotos: Frank Bürger, Chefredakteur

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