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ARD-mima startet

Jessy Wellmer und Sascha Hingst moderieren das Magazin. Foto: rbb/Thomas Ernst
Jessy Wellmer und Sascha Hingst moderieren das Magazin. Foto: rbb/Thomas Ernst

rbb stellt neues Studio für ARD-Mittagsmagazin in der Hauptstadt vor

 

Brandenburg (red). Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat am Donnerstag (16.11.) das neue Studio für das ARD-Mittagsmagazin in Berlin vorgestellt. Vom Boulevard Unter den Linden aus sendet der rbb das ARD-„Mima“ künftig im Wechsel mit dem ZDF live aus der Hauptstadt. rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Wir freuen uns darauf, unserem Publikum künftig unmittelbar und live das politische, kulturelle und gesellschaftliche Geschehen in Berlin, Deutschland und der Welt im Ersten präsentieren zu können.“

 

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Das Erste ist das Vollprogramm mit dem größten Anteil an Informationssendungen. Seit 1989 gehört das ‘Mima‘ fest zum Gerüst unserer Info-Formate. Dass es nun nach Berlin wechselt, ist eine schöne historische Wendung, denn es startete angesichts der Ereignisse im Vorfeld des Falls der Berliner Mauer – einen Monat vor der Grenzöffnung.“

 

Mit dem Jahreswechsel präsentieren Jessy Wellmer und Sascha Hingst in einer Doppelmoderation die erfolgreiche Informationssendung der ARD am Mittag zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr. Das „Mittagsmagazin“ im Ersten zieht von München nach Berlin, die Federführung geht dann vom Bayerischen Rundfunk an den Rundfunk Berlin-Brandenburg über.

 

Mit dem Neustart geht der rbb auch eine neue, wegweisende Kooperation mit dem ZDF ein. Das ZDF nutzt seine Produktionsfläche im Zollernhof am Boulevard Unter den Linden gemeinsam mit dem rbb, der rbb stellt das Team zur technischen Betreuung der Sendung. Erster Sendetag aus dem 180 Quadratmeter großen Studio in Berlin ist der 2. Januar 2018. Dann setzen 69 vollautomatische Scheinwerfer Jessy Wellmer und Sascha Hingst ins richtige Licht, drei Kameras fangen die entsprechenden Bilder ein. Für Schalten und Hintergrundbilder gehören drei hochmoderne LED-Wände mit einer Gesamtfläche von rund 23 Quadratmetern zur Studio-Ausstattung.

 

Dr. Jan Schulte-Kellinghaus, rbb-Programmdirektor: „Der rbb konnte bisher im Ersten durch seine politischen Magazine, Dokumentationen, Krimis und Satire überzeugen. Das ‘Mittagsmagazin‘ gibt uns jetzt die Chance, bundesweit auch in der tagesaktuellen Arbeit mehr Akzente aus Berlin zu setzen. Das bedeutet für den ganzen rbb eine große Bestätigung und ist eine Ermutigung für unsere künftigen Programmreformen.“ 

 

rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: „Im ‘Mima‘ greifen wir auf das gesamte Korrespondentennetz der ARD im In- und Ausland zurück. Pointiert und engagiert berichten die Kolleginnen und Kollegen über politische Zusammenhänge, wirtschaftliche Hintergründe und soziale Entwicklungen. Wie man es von einer tagesaktuellen Sendung aus Berlin erwarten kann, gilt unser Blick auch wichtigen kulturellen Highlights, Sportevents sowie medizinischen und naturwissenschaftlichen Entwicklungen.“ 

 

„Mima“-Redaktionsleiterin Bettina Schön: „Das ARD-Mittagsmagazin ist seit fast 30 Jahren das Flaggschiff der ARD für alle Themen des Tages am Mittag. Ab 2018 kommt die Sendung aus der Hauptstadt, damit sind wir ganz nah dran am Tagesgeschehen. Politiker, Experten und Journalisten können als Studiogäste die bundespolitischen Themen des Tages erläutern, debattieren und kommentieren.“ 

 

Das ARD-„Mittagsmagazin“ bietet in umfassenden Themenschwerpunkten Analyse und Einordnung, mit einem empathischen Blick auf die Beteiligten. Spannende Reportagen und Porträts aus aller Welt und leidenschaftlicher Journalismus prägen das Magazin. Das Mittagsmagazin kommt im Wechsel eine Woche vom ZDF und eine Woche von der ARD. Die beiden Redaktionen arbeiten weiterhin eigenständig, die Sendung sehen täglich rund 1,8 Millionen Zuschauer, der Marktanteil liegt bei mehr als 20 Prozent.

 

Beitrag: rbb

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