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Potsdamer Innenstadt evakuiert


Symbol der Hoffnung: die Kapelle auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt. Foto: Frank Bürger
Symbol der Hoffnung: die Kapelle auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt. Foto: Frank Bürger

Potsdam (fb)  Nur 100 Meter entfernt vom Glockenwerk der Potsdamer Garnisonskirche wurde laut Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter an eine Apotheke in der Brandenburgerstraße ein verdächtiges Paket geliefert. Um 17.32 sprengten Einsatzkräfte den verdächtigen Gegenstand. Teile der Potsdamer Innenstadt und der Weihnachtsmarkt wurden evakuiert.

Weltweit wird über das Ereignis berichtet.

 

Gegen 1915 teilte Schröter mit in dem Paket mit Nägeln am Potsdamer Weihnachtsmarkt befand sich auch ein sogenannter Polenböller. Es deute einiges darauf hin, dass das Paket aber nicht explosionsfähig war, weil kein Zünder gefunden worden sei.


Gegen 19.30 gab es die Meldung, dass der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen habe. Hintergrund sei, dass ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden könne, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst.

 

Es sei kein weiteres Paket gefunden worden, der Weihnachtsmarkt soll morgen wieder regulär geöffnet werden.


Foto: Frank Bürger

Bericht: Frank Bürger

 

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