Mutter Teresa als Zeichen der Versöhnung

Mutter Teresa 1986 in Bonn. Foto: Túrelio
Mutter Teresa 1986 in Bonn. Foto: Túrelio

Berlin (fb) Papst Franziskus hat am letzten Tag seiner Asien-Reise in Bangladesch ein Heim für Waisenkinder und Kranke der Mutter-Teresa-Stiftung besucht. Danach hielt er in der Hauptstadt Dhaka noch eine freie Ansprache.

Der polnische Papst Johannes II. sprach den Engel von Kalkutta selig, später wurde sie heilig gesprochen.

Aber es gibt auch andere Stimmen. Auch in Berlin gab es in kirchlichen Kreisen eine große Diskussion.

Umstritten auch die Papstreise. 

Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind nach Bangladesch geflohen.  Der Papst hatte 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die „Gleichgültigkeit der Welt” gebeten. Er nahm dieses Wort dabei öffentlich zum ersten Mal in den Mund.

Angesichts der Flüchtlingskrise in Deutschland, die auch Berlin betrifft, ist das Verhalten des Papstes ein großes Zeichen.

 

Beitrag: Frank Bürger

 

 

 

 

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