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Wohnbau plant nächstes großes Neubauprojekt


Überblick des geplanten Objektes der Wohnbau Prenzlau.
Überblick des geplanten Objektes der Wohnbau Prenzlau.

Nach Fertigstellung des ›Kietz Karree‹ im Juni 2017 kündigte die Wohnbau GmbH Prenzlau bei einem Pressetermin nun das nächste, noch größere Neubauvorhaben an. Circa 60 neue Wohnungen sollen in der Grabowstraße 4 im ›Schützen Quartier‹entstehen. Das Grundstück, zwischen dem alten Gymnasium, jetziger Diesterweg Grundschule, und dem Kommunikationszentrum der Sparkasse soll in den nächsten Jahren entwickelt werden.

 

Prenzlau (red). Die gesamte Bestandsbebauung, vielen Prenzlauern noch als Gaststätte bekannt, wurde bereits im Herbst 2017 abgerissen, um Platz für die sechs neugeplanten,dreigeschossigen Gebäude mit Staffelgeschoss zu schaffen. Die großzügig gestalteten Höfe zwischen den Wohnhäusern erinnern an ein Wohnen im Park. Der Baumbestand soll, soweit möglich, erhalten bleiben. Die Vorentwurfsplanung sieht 62 Wohneinheiten vor, dabei, so betont Wohnbau-Geschäftsführer René Stüpmann, sollen hier Wohnungen für alle Generationen angeboten werden. Überwiegend Zweiraum-und Dreiraum-aber auch familienfreundliche Vierraumwohnungen sind geplant. „Alle Wohnungen sind auf die Bedürfnisse unserer zukünftigen Mieterinnen und Mieter abgestimmt. Zudem wird eine Tiefgarage für genügend PKW-Stellflächen und eine Entlastung der Parksituation in der Innenstadt sorgen“, kündigte der Geschäftsführer der Wohnbau an.

 

Das ›Schützen Quartier‹ entsteht in bester Lage. Nicht nur das Prenzlauer Zentrum ist nahe gelegen. Der angrenzende Stadtpark und die Seenähe sorgen für eine hohe Wohnqualität. Zudem sind Kindergarten, Schule und das Ärztehaus fußläufig. Egal ob für Familien oder alleinstehende Rentner, das ›Schützen Quartier‹ steht für generationsübergreifendes Wohnen. Barrierefreiheit und die modernen und in Prenzlau einmaligen Dachterrassen werden für ein besonderes Wohnambiente sorgen.

 

Nach einer architektonischen Ideenwerkstatt, in dem die von sechs regionalen und überregionalen Architekturbüros eingereichten Entwürfe von einer Fachjury genauestens analysiert und der Vorgaben bewertet wurden, entschied sich der Wohnbau- Aufsichtsrat Ende des Jahres 2017 für das Architekturbüro BASTMANN+ZAVRACKY BDA ARCHITEKTEN GmbH aus Rostock. Die Architekten sind erfahren bei Projekten in dieser Größenordnung, zudem überzeugten sie mit einer effizienten Anordnung von Tiefgarage und Wohnhäusern. Für die Projektsteuerung beauftragte die Wohnbau zudem das Projektbüro KVL Group aus Berlin. Der Name ›Schützen Quartier‹ greift die Historie des Standorts auf. Einst war hier ein Schießplatz, später wurde das Grundstück von geselligem Beisammensein im Schützenhaus geprägt. „Diesen Gemeinschaftsgedanken haben wir bewusst aufgegriffen. Wir wünschen uns, dass das ›Schützen Quartier‹ durch gute Nachbarschaft diesen Wert weiter formt und zu einem neuen Platz fürs Leben wird.“, fasst René Stüpmann zusammen.

 

von Redaktion / Fotos: BASTMANN+ZAVRACKY BDA ARCHITEKTEN GmbH

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