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Carsten Stahl: Privatdetektiv klärt Schüler auf


Foto: Stadt Prenzlau
Mike Bischof, SPD-Fraktionschef Brandenburg, Marek-Wöller Beetz, Carsten Stahl und Bürgermeister Hendrik Sommer setzten Zeichen gegen Mobbing (r.n.l.). Foto: Stadt Prenzlau

Seit einigen Wochen interessieren sich immer mehr Leute über die zunehmende Gewalt an deutschen Schulen wegen vielen Zwischenfälle. Besonders das Thema „Mobbing“ häuft sich, an jedem zweiten Tag gibt es Suizide, ein Großteil davon, wegen "Mobbing, wie Carsten Stahl äußerte.  

 

Uckermark (to). Im März besuchte Carsten Stahl, bekannt aus vielen Detektiv-Serien im deutschen Fernsehen und durch seine Initiative „Camp Stahl“ - die  seit 2014 sich auf die Fahne geschrieben hat, das Thema Gewalt bei Jugendlichen zu fokussieren, die Stadt Prenzlau. Hierbei klärte der muskulöse Ex-Haudegen und Personenschützer am 21.03. und 22.03.2018 Schülerinnen und Schüler der Uckermark zum Thema Mobbing intensiv auf und brachte einige zum Weinen, dies zeigte Anzeichen dafür, wie wichtig das Thema ist.

 

Die Wörter „Stoppt Mobbing“ ließ sich die Stadt Prenzlau mit rund 20 000 Einwohnern für Schulklassen aus Grundschule und weiterführenden Schulen aus der Stadt und Umgebung nicht zweimal sagen. Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos) war bereits beim ersten Gespräch sehr interessiert und sagte prompt zu. Er ist fasziniert von Stahl, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt hieß und setzt auf einen erneute Besuch in Prenzlau, wie im April verkündet wurde. 

 

In Grund- und Oberschulen wird zwar gehandelt, dennoch, gibt es eine Vielzahl von Vorfällen, die man nicht so einfach anpacken kann. Bereits zur ersten Veranstaltung von "Prenzlau setzt ein Zeichen gegen Mobbing!" verließen von fast 600 Schülern sechs Kinder weinend die Halle und mussten von Sozialarbeitern oder Lehrern in die Arme genommen werden. 

 

Der Anti-Mobbing-Fernseh-Star Carsten Stahl war selbst als Kind ein Opfer von Mobbing-Angriffen gewesen und hielt es in einem Buch ausführlich fest, um anderen Personen zu helfen. Anderseits war er auch schon Täter, weshalb er beide Seiten anspricht, in seinen Seminaren und Gesprächen. Umso mehr kann er drüber berichten und anderen beibringen, nicht in diese Rollen reinzurutschen und besser über Probleme mit Vertrauenspersonen zusprechen.  

 

Seit gut 4 Jahren ist der 45-jährige unterwegs an deutschen Schulen, Betrieben, Vereinen und setzt sich intensiv gegen Mobbing, Gewalt, Drogen und Vorurteile ein. Er selbst kehrte dem TV-Geschäft den Rücken zu, um anderen nun zu helfen, wie er in Prenzlau äußerte. Neben dieser Botschaft, einmal selbst Opfer gewesen zu sein, informierte er auch, dass er seit dem Start seines Vereins eineinhalb Jahre seine zwei Kinder kaum gesehen hat. Für den 45-jährigen startete damit sein neuer Auftrag, und zwar Schulen aufzusuchen und Aufklärungsvarianten anzubieten.

 

Die Stadt Prenzlau wollte mit der Veranstaltung entgegenwirken und viele Schüler zum Thema „Mobbing“ aufklären. Mit seiner ruhigen Stimme und seinem kräftigen Blicken wirkt Stahl auf Kinder und Jugendliche beruhigend.

 

Informationen:

 

Derzeit macht Stahl seine Tour und besucht mit dem Programm so einige Schulen. Auf seinen Internetseiten www.stoppt-mobbing.de sowie www.camp-stahl.de findet man viele interessante und wichtige Inhalte. Desweiteren startete Anfang April auf RTL 2 - eine Sendereihe unter dem Titel "Stahl:hart gegen Mobbing!", weshalb ein RTL 2-Filmteam ihn bei einigen Veranstaltungen begleitet. 

Fotos: Tobias Olm & Stadt Prenzlau 
Bericht: Tobias Olm


Was ist Mobbing eigentlich?

 

Mobbing umfasst alle Handlungen, durch die ein Mitarbeiter oder Mitschüler von seinen Kollegen oder Klassenkamerad schikaniert und gequält wird, so dass er schließlich krank wird und kündigt oder nicht mehr zur Schule geht. 

Haben sich Fälle in der Uckermark gezeigt? 

 

Nach Informationen der Prenzlauer Rundschau häuften sich in der Uckermark Fälle, worin es um Angriffe ging. Wie viele es in etwa sind, kann man nicht sagen, denn es bleibt oftmals verschwiegen, auch vom Opfer aus, weshalb man nicht tätigt, werden kann. 

Wie sieht es bundesweit aus mit Straftaten an deutschen Schulen? 

 

Alleine in den vergangenen Wochen häuften sich Straftaten, hierbei sind oft Waffen dabei, die Schüler heimlich mit sich führen, um sich schützen zu können. Dieses artet dann so weit aus, bis es verletzte Personen gibt, wie kürzlich Zwischenfälle zeigten. Dabei starben in diesem Jahr 2018 schon einige Schüler daran. Ein kürzlich erschienener Beitrag auf Sat.1 zeigte deutlich, wie viel Angst auch Schüler haben, nachdem sich die Vorfälle häuften. 


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