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Medienprojekt baut um: Neue Redaktionsbildung in Region


Fleißiges Grübeln in den Räumen der Begegnungsstätte "Diester". (Foto: Tobias Olm)
Fleißiges Grübeln in den Räumen der Begegnungsstätte "Diester". (Foto: Tobias Olm)

Prenzlau (pspr). Es ist soweit, als hätte man es nicht schon geahnt. Die Medieninitiative Uckermark stellt sich auf eine neue Redaktionsbildung in der Region ein. Wie die Projektleitung am 11.03.2018 informierte, bildet sich künftig eine Zusammensetzung, die Onlinezeitung, TV und Radio zusammenführt und enger arbeiten lässt.

 

Dabei sieht man mehr Chancen, um neue Leute zu erreichen. So sollen künftig alle Nachrichten auf einer einzigen Homepage sichtbar werden und die Möglichkeit anbieten, Leser, Zuschauer und Hörer miteinander zu verknüpfen. Das Test-Modul zeigte Ende des Jahres 2017 deutlich höhere Quoten, wie Pressesprecher Frank Bürger vom Jugendmedienprojekt Uckermark bestätigte.

 

2018 wird sich so einiges damit noch Verändern, neben neuer Redaktionssoftware, Schnitttechnik und Hörfunktechnik folgt nun die komplette Einsicht in die breite Medienlandschaft des Jugendmedienprojektes Uckermark mit der seit 2017 frisch gegründeten Medieninitiative Uckermark, in denen junge Leute wöchentlich vielerlei recherchierte Berichte präsentieren. Momentan sind im Mediensystem 18 ehrenamtliche Personen zwischen dem 14. Lebensjahr und dem 50. Lebensjahr tätig. Das bildet eine Altersmischung, womit man künftig jede Generation berücksichtigt und einbinden kann. Nachrichten von jungen Leute für junge Leute bleibt das Motto. Der Nachwuchs wird hierbei intensiv gefördert. 

 

Die Arbeit zwischen dem privaten Internetradiosender Radio Prenzlau und der Onlinezeitung Prenzlauer Rundschau wird nach Ende der 13 Kalenderwochen im Jahr 2018 starten. Hierbei wird das Radiosystem auf der Internetseite vom Onlinemagazin eingebaut und überprüft, in denen tägliche Nachrichten aus Prenzlau zu jeder halben und vollen Stunde laufen werden. Die News kommen aus den regionalen Medien zusammen, die es im Landkreis Uckermark insbesondere Prenzlau gibt, heißt es. Nachrichten aus aller Welt folgen zu jeder dritten Stunde, informiert ein Sprecher der Medieninitiative. 

 

“Es gleicht sich an den Alltag unserer Mitwirkenden aus und soll Abwechslung neben dem Schreiben ermöglichen. Die Idee dazu kam von dem seit 2011 bestehenden Projektleiter Tobias Olm, der sich überlegte, nicht nur an dem nun festen Wochenendmagazin zu werkeln, sondern auch innerhalb der Woche für die Leute, die es wollen, Beschäftigungsalternativen zu finden. Der Ausgleich neben langweiliger Schreibtischarbeit soll hierzu nun ein Mikrofon und das Schneiden von Nachrichtenbeiträgen sein, in denen Moderatoren sprechen und mit Hörern und Zuschauern kommunizieren. Es ist eine spannende Aufgabe, um auch unsere Teamarbeit zustärken. 

 

Besonders der Mediennachwuchs soll dabei die vielseitigen Varianten der Arbeitswelt kennen und durch eine Zusammenarbeit aller vorhandenen Medienprodukte lernen, hierbei besteht das Bildungsangebot, sich mit den unterschiedlichsten Medien auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es seit sieben Jahren mehr junge Leute für die Medienarbeit zu begeistern. Die derzeitigen Angebote zeigen Interesse bei jungen Leuten, wie wir bei der Workshopreihe “Nachwuchsreporter gesucht!”, die seit Oktober 2017 in der Begegnungsstätte “Diester” in der Diesterwegstraße 6 in Prenzlau läuft, bemerkten”, so Tobias Olm, Projektleiter vom Jugendmedienprojekt Uckermark und Initiator der Medieninitiative Uckermark im Januar. 

 

Die oben genannte Workshopreihe findet noch bis Ende Mai an jedem zweiten und vierten Sonnabend im Monat von jeweils 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Anmeldungen nimmt man unter der Nummer 0152 36877704 oder per Mail unter projektleitung(at)prenzlauer-rundschau.de entgegen. 

 

Foto: Tobias Olm 

Bericht: pspr

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