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Familie erinnert an ehemaligen Stadtrat


August Krumwiede nicht vergessen.
August Krumwiede nicht vergessen.

August Krumwiede nicht vergessen

 

Prenzlau (spz). Urenkel Jakob Prinz-Krumwiede sowie die Enkelin, Sabine Krumwiede, beide wohnhaft in Berlin, wollen ihren Vorfahren nicht vergessen und engagieren sich deshalb bei der Grabpflege des ehemaligen Prenzlauer Stadtrates August Krumwiede (1858 – 1943). Seit 1905 war er Stadtverordneter in Prenzlau; zum Stadtrat wurde er 1912 ernannt. Im April 1933 wurde er durch den letzten demokratisch gewählten Bürgermeister zum Ehrenbeamten der Stadt für den Vorstand der Sparkasse ernannt. Krumwiede war Kaufmann. Sein Geschäft, das er seit seinem 24. Lebensjahr betrieb, befand sich anfangs in der Friedrichstraße 257. Später erwarb er noch mehrere Häuser in der Friedrichstraße. Stadtrat Krumwiede hatte sich seinerzeit besonders für den Bau der Warmbadeanstalt, die aus der Vincentstiftung finanziert wurde, eingesetzt. Auch im Bereich der Wohlfahrtspflege und als Gemeindekirchenrat war er tätig. Nach langen Recherchen haben seine Nachfahren das Grab in Prenzlau ausfindig gemacht und den noch erhaltenen alten Grabstein wieder aufarbeiten lassen. Die Familie hatte Bürgermeister Hendrik Sommer zur Wiederaufstellung des Steines eingeladen. „Ich freue mich, dass die Familie von August Krumwiede ihren Vorfahren auf diese Weise ehrt und sein Andenken damit bewahrt“, so das Stadtoberhaupt. 

 

Foto: Stadt Prenzlau 
Bericht: Redaktion / redaktion@prenzlauer-rundschau.de

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