Kleinod Hohenlandiner Schloss


Das Hohenlandiner Schloss: ein Kleinod in der Uckermark
Das Hohenlandiner Schloss: ein Kleinod in der Uckermark

"Den Zweiten Weltkrieg hat es unversehrt überstanden. Den Sozialismus nicht. Im Schloss Hohenlandin ... fanden nach 1945 die Umsiedler aus Schlesien Unterschlupf. In einer anderen Etage drängelten sich die Schulkinder des Dorfes auf engem Raum. Alles war gut erhalten. Doch nach und nach nagte der Zahn der Zeit an dem schönen Gebäude-Ensemble. Das Schloss wurde immer weniger benutzt, verkam zu einer Ruine, durch die der Wind pfeift ...

Der aus Mecklenburg stammende Rittmeister Wilhelm-Georg von Warburg hatte das Herrenhaus im Tudorstil 1860/61 errichten lassen. Das sogenannte "Warburg House" - so ist es in Geschichtsbüchern nachzulesen - sei ein Schloss ganz im normannischen Baustil, umgeben von einem seinerzeit etwa zehn Hektar großen Areal.

Dazu gehörten ein Park - gestaltet vom Generaldirektor der königlich-preußichen Gärten, Peter Joseph Lenné - sowie Wald und Acker. Mit weithin sichtbaren Türmen, Verziehrungen und geschwungenem Balkon hebt sich das Ensemble von den oftmals als Schloss bezeichneten uckermärkischen Gutshäusern ab", so beschrieb einst die "Welt".

 

Nach einem kurzen Abstecher nach Wartin stattete die Prenzlauer Rundschau nun dem heutigen Herrn über die Archivalien von Schloss und Gut Hohenlandin Peter Strzelczyk. einen Besuch ab.

 

Mit dem Lennéschen Garten weht Weltluft in Hohenlandin. In den letzten Jahren wurde viel Arbeit geleistet, um die Geschichte des Ensembles und des Dorfes, auch mit den Problemen, zu dokumentieren. Wir wollen den weiteren spannenden Weg begleiten.

 

Beitrag und Bilder: Frank Bürger

 

 


Kontakt zum Autor: 

f.buerger@prenzlauer-rundschau.de


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